. .

TEA FOR TWO: Fairer Teehandel verbindet


So profitieren alle davon

Teepflücker bei der Arbeit

Die GEPA erhält ihren Tee zum einen von Kleinbauern, die sich zu Genossenschaften zusammengeschlossen haben. Zum anderen spielt für uns aber auch eine wichtige Rolle die Zusammenarbeit mit sozial engagierten Teegartenbesitzern, die daran interessiert sind, die Kolonialstrukturen im Teehandel aufzubrechen. Auch benachteiligte Produzentengruppen in Europa profitieren vom Fairen Handel der GEPA: In Ungarn arbeiten wir mit Romafamilien zusammen. Sie sammeln und kultivieren Kräuter und Früchte für unsere Tees.

Der Faire Handel der GEPA garantiert ihnen langfristige Handelsbeziehungen, feste Abnahmemengen und höhere Preise – Mittel, die unsere Handelspartner in die Bildungsangebote für Jugendliche und Erwachsene, in Gesundheitsvorsorge aber auch in neue landwirtschaftliche Produktionsmittel investieren, um die Qualität des Tees noch weiter zu verbessern.

Anders als beim Kaffee gibt es für Tee keinen Weltmarktpreis, an dem sich der Faire Handel orientieren könnte. Deshalb übernimmt die GEPA als Grundlage für ihren fairen Preis die Kalkulation ihrer Handelspartner.
Der GEPA-Mehrpreis deckt die höheren Kosten für die Bio-Produktion und leistet einen Beitrag zu den umfassenden Sozialprogrammen in den Teegärten und bei den Kleinbauernorganisationen. Wir zahlen unseren engagierten Handelspartnern dafür mehr, als die international festgelegten Richtlinien von Fairtrade International (FLO) als Mindeststandard vorschreiben.

Ein Beispiel dafür, was der Faire Handel bei unseren Partnern bewirkt, ist der TPI-Teegarten Samabeong im äußersten Nord-Osten Indiens an der Grenze zu Buthan. Hier leuchten abends Solarlampen in den Häusern, unter denen die Kinder ihre Hausaufgaben machen. Die solarbetriebenen Radios verbinden den entlegenen Ort mit dem Rest der Welt. Eine weiter führende Schule mit gut ausgebildeten Lehrern und aktuellem Lehrmaterial ermöglicht den Kindern der Teearbeiterfamilien eine hervorragende Ausbildung, und für den Besuch des Colleges werden Stipendien vergeben. Außerdem sind sie inzwischen an das staatliche Stromnetz angeschlossen.

So profitieren unsere Partner vom fairen Teehandel

  • Besondere Sozialleistungen wie Krankenstationen und Gemeinschaftseinrichtungen wie Versammlungshäuser
  • Schulen und Lehrmittel für die Kinder.
  • Stipendien für den Collegebesuch
  • Solarenergie
  • Weiterbildungsmöglichkeiten für Kleinbauern und Teearbeiter, vor allem für Frauen
  • Mitbestimmung der Kleinbauern und Teearbeiter bei der Verwendung des fairen Mehrpreises
  • Gemeinsame Arbeits-, Ausbildungs-, Kultur- und Sportprojekte

Erfahren Sie mehr!

zurück zur Übersicht